Turmstation Kunigunde

Drachenfels-Blick

Wenn in euch ein Herz für die Architektur schlummert:
Aus welcher der fünf hier skizzierten Fenster-Varianten könnt ihr euch den Blick auf den Drachenfels am besten vorstellen?

 

Ansicht aus Nord-Ost. Wenn man aus dem Turm schaut, wird daraus der Drachenfels-Blick. © Architekturbüro Markus Speth

 

Scribble. © Til Malte Kinkel

Mein Sohn Til hatte auch mal ein schnelles Scribble angefertigt: Wenn eine solche Fensteranordnung bezüglich der Höhen machbar ist, ist dieser Ansatz mein Favorit.

Ich freue mich aufrichtig über EURE Meinungen via Kommentarfunktion hier unten 👇!

26 Kommentare

  1. Hallo,
    erstmal möchte ich meinen Respekt ausdrücken, für die Standhaftigkeit und das tolle Engagement für dieses wunderbare Projekt. Glückwunsch!

    Nun zu den Fenstern.

    Schwierige Entscheidung.
    Ich tendiere zwischen zweien.
    Unten Mitte und unten rechts.
    Entscheide mich letztlich für unten rechts.

    Begründung:
    Das Fenster oben links wirkt auf mich zu modern. Das Fenster oben Mitte wirkt zu dunkel, gedrungen und macht für mich den Turm optisch dick und klobig.

    Das Fenster unten links ist mir zu “aufgeregt”. Es wirkt kleinteilig und nervös.

    Die Varianten unten Mitte und unten rechts gefallen mir insbesondere deshalb, weil sie in ihrer hohen, schlanken Form elegant wirken, generell gut zu einem Turm passen und ihn schlanker und höher wirken lassen, was mir sehr gut gefällt.

    Nun ist die Fragestellung ja, aus welchem der Fenster der Blick auf den Drachenfels wohl am schönsten wäre.
    Da wäre wahrscheinlich eine Variante wie oben rechts, nämlich ein riesiges Fenster die geeignetste.
    Aus der Variante unten Mitte wäre der Blick natürlich etwas angenehmer, da keine “störenden” Sprossen den Blick auf den Drachenfels trüben.
    Dennoch gefällt mir persönlich unten rechts am besten, da ich bei dem Blick aus solch einem schönen Turm ebensolche Sprossen eigentlich auch erwarten würde.

    (Die vierer Variante Ihres Sohnes Til, ergänzt um Sprossen ;-), würde da natürlich auch ideal hineinpassen)

    Herzliche Grüße, weiterhin viel Freude und Erfolg mit Kunigunde und bleiben Sie gesund

    Michael Husmann

    1. Lieber Herr Husmann, herzlichen Dank für Ihren Kommentar mit ausführlicher Begründung. Da ich selbst mehreren Varianten etwas abgewinnen kann, finde ich die Entscheidung auch schwierig.
      Ich freue mich riesig über Ihr Interesse an meinem kleinen Upcycling-Projekt!
      Viele Grüße, Daniela Kinkel

  2. Ebenso wie Dir gefällt mir Tils Entwurf am besten; sofern realisierbar, würde ich den umsetzen; alternativ finde ich den Entwurf ‚unten Mitte‘ formal passend.
    (Aus welchem Material sollen die Fenster denn gefertigt werden? Das ist meines Erachtens ein wichtiger Aspekt in dem Zusammenhang. Wenn überhaupt Sprossen, dann nur ‚echte‘, also keine innenliegenden; und dann auch aus Holz….Sprossen können aber auch schnell ‚gemacht’ wirken und ein älteres Objekt ‚unecht’ wirken lassen, wenn es keine Originale sind. Daher würde ich auf einen moderner wirkenden Entwurf gehen; letztendlich ist es ggf. auch eine Frage der Kosten.)

    1. Oh, danke, liebe Nicoletta!
      “Unten Mitte” ist auch mein zweiter Favorit.
      Als Material favorisiere ich Metallfenster (wie auch jetzt eines mit Sprossen schon im Turm vorhanden ist). Allerdings sind die auch am teuersten!
      Ein befreundeter Landschaftsarchitekt meinte dazu: “Mein Ziel wären Stahlzargen und damit ganz dünne Profile. Die sind mir zu dick an den Darstellungen. Wenn Stahl zu teuer, dann Holz. Kein Kunststoff!”
      Und: “Keine sprossen und so tun, als sei das historisch. Ich finde, alles Neue muss ganz pur und reduziert rüberkommen und sich von der Originalsubstanz, die eher schwer und massiv ist, absetzen. Dann wird das super, weil beides sich stärkt.”
      Da bin ich ganz bei ihm. Und bei dir, liebe Schwester.

  3. Hallo Daniela,
    Meine Anerkennung und Freude, dass ihr das schwierige aber absolut lohnenswerte Projekt weiter treibt.
    Bin eher oldscool für Sprossenfenster, ausnahmsweise vielleicht bis zum Boden.
    Viel Erfolg.

    1. Danke, lieber Michael, du Ur-Turmschützer – ohne dich gäbe es Kunigunde wohl nicht mehr!
      Für Sprossenfenster spricht, dass jetzt an der Seite zum Anbau hin auch ein Sprossen-Metallfenster ist, das wir allerdings wohl kaum erhalten können. Gegen Sprossenfenster spricht die Argumentation meines befreundeten Landschaftsarchitekten: “Bloß keine Sprossen und so tun, als sei das (neue Fenster) historisch”. Viele gute Gründe für verschiedene Meinungen. Ich bin sicher, dass es am Ende so oder so gut wird!

  4. Hallo Dani, Till hat ein gutes Auge für Proportionen!
    Mein Favotit ist nicht ganz dabei😏
    Unten Mitte, keine Sprossen, aber bodentiefe Türen mit Längsteilung, dadurch wird der Turm etwas ” langgezogen” und betont… Holz wäre mein Material der Wahl was auch immer aber kein Kunststoffenster am Turm.
    Ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Bauen, Annette

    1. Danke, liebe Annette (ich rätsel’ noch, woher wir uns kennen (Sauerland, Bonn, Turmfamilie?) – ich kenne mehrere Annettes).
      Die Längsteilung ist in Tils Scribble ja auch angedeutet. Dass der Turm dadurch optisch länger wirkt, ist eine überzeugende Argumentation! Zumal wir leider, leider – wegen der Nutzungsänderung von Stromturm in Wohnturm – um eine Außendämmung nicht drumherum kommen – und dadurch der Turm deutlich “dicker” wird. Da kann eine optische Verlängerung hoffentlich gegenwirken!

  5. Daniken, Stahlzargen würde ich auch auf jeden Fall favorisieren, so dünn wie möglich.
    Mein absoluter Favorit sind die Fenster im Entwurf `unten Mitte´. Formal total passend.
    Zweiter Favorit ist Tils Entwurf, da würde ich allerdings auf die Mittelstrebe im Fenster verzichten.

  6. Hallo Dani,
    Ich finde das Projekt megacool. Super, dass du das durchzieht!
    Auf jeden Fall unten Mitte.
    Möglichst viel Licht und Blick. Auch die Proportionen passen am besten zum Turm.
    Weiter viel Erfolg.
    Viele Grüße
    Matthias

    1. Klare Meinung. Danke, lieber Matthias! Wenn deine Wege dich in der Post-Corona-Ära mal nach Bonn führen sollten, melde dich. Ich zeige es dir gern.

  7. Ich finde Tils Idee sehr schön. Ansonsten unten Mitte oder unten rechts.
    Bin gespannt wie es mit Kunigunde weitergeht!
    LG Melanie

    1. Ich bin auch gespannt – und motiviert bis unter die Haarspitzen! Heute hätten wir uns eigentlich bei unserer “30 Jahre Abi”-Feier gesehen. Nun wird es März 2021. Ich freue mich, liebe Melanie!

  8. Liebe Turmfrau! Keinesfalls Sprossen! Unten links gefällt mir aber wg der Helligkeit würde ich unten mittig bevorzugen.
    Tils Entwurf gefällt mir auch. Hell sollte es werden! Liebe Grüsse von Mama

    1. Wenn die Mama von der Turmfrau das so streng vorgibt, wird es keine Sprossen geben. Hell wird es auch. Versprochen, liebe Mama. Ich will ja artig sein ;-)!

  9. Liebe Turmfrau-Dani,

    einen grandiosen Blick würde sicherlich die Variante oben rechts garantieren. Generell mag ich diese offene und großzügige Architektur.
    In diesem speziellen Fall würde ich jedoch die Variante unten Mitte bevorzugen. Immer noch offen und großzügig, aber stimmiger zum Gesamtkonzept.
    Egal wie du dich entscheidest, es wird ganz bestimmt fantastisch! Diese ganze spannende und aufregende Entwicklungsgeschichte und dein Herzblut darin werden Kunigunde eh unendlich strahlen lassen, wenn sie fertiggestellt ist.
    Ich werde die Entwicklung weiterhin interessiert verfolgen und freue mich schon, die „fertige“ Kunigunde demnächst persönlich kennenzulernen!
    Weiterhin viel Erfolg!
    LG Andi

    1. Liebe Andi,
      freue mich sehr, dass du so mitfieberst mit Kunigunde und mir ;-)! Ich glaube auch daran, dass Kunigunde bald in ihrer vollen Schönheit zu sehen sein wird. Da meine strenge Mama (siehe ihr Kommentar ;-)) auch die Variante “unten Mitte” ausgewählt hat, wird es die wohl werden.
      Sehr gern zeige ich dir dann mal den Drachenfels-Blick aus dem Fenster – vielleicht am 7. März, nach unserer Abi-90-Feier?
      Liebe Grüße von Dani vom ADC (Andi-Dani-Club – oder wie hieß der noch gleich?)

  10. Hallo!
    Kunigunde liegt im Bereich der Gestaltungssatzung für den Stadtbezirk Bad Godesberg vom 02.02.1983. Nr. 1 fällt somit schon mal raus. Am besten passen Nr. 2 und der letzte Entwurf zum Baukörper.
    Viele Grüße
    M.

    1. Hallo unbekannte(r) M.,
      vielen Dank für den Hinweis auf die Gestaltungssatzung, von der ich zum ersten Mal etwas höre oder lese. Erlaubt diese keine so großen Fenster? Wie dem auch sei, Nr. 1 wird es sowieso nicht werden. Dennoch werde ich die Gestaltungssatzung mal recherchieren, das klingt ja spannend und gegebenenfalls müssen daraus ja weitere Vorgaben für Kunigunde abgeleitet werden.
      Viele Grüße
      Daniela Kinkel

  11. Guten Abend mein liebes Patenkind Dani,

    habe eben seit langem mal wieder die „Kunigunde“ aufgerufen. Hat sich ja einiges getan.
    Habe mit Fredi diskutiert zwecks der Fenstervorschläge und unsere Meinung ist auf den Entwurf -Mitte unten- gefallen! Auf keinen Fall Sprossen, sind ja nicht im „Gefängnis“.
    Wir wünschen Dir viel Erfolg, mach weiter so!

    Ganz liebe Grüße aus dem Sauerland und 🤗
    Deine „Patentante“ Gaby und „Onkel“ Fredi

    1. Meine liebe Patentante,
      wie schön, dass Kunigundes Fenster-Auswahl Thema für ein gutes Ehegespräch war, bei dem ihr zu einer einheitlichen Meinung gekommen seid! Ja, “unten Mitte” wird es wohl werden – hat meine strenge Mama ja auch schon vorgegeben (siehe ihr Kommentar) ;-). Tils Idee kann wohl auch nicht umgesetzt werden, dafür ist der Turm nicht hoch genug. Damit ist “unten Mitte” auch mein persönlicher Favorit.

  12. https://www.bonn.de/medien-global/amt-30/ortsrecht/bauen/61-03_satzung_schutz_strassenbild_lannesdorf_mehlem.pdf

    Im Geltungsbereich liegt die Turmstation Nr. 42 gerade mal nicht. Der Bereich der Gestaltungssatzung hört im Moment am Mühlenpfad auf. Als 1983 die Gestaltungssatzung aufgestellt wurde, war Nr. 42 noch eine Trafostation. Da jetzt aber eine Umnutzung stattfindet, könnte sich die Bauleitplanung evtl. doch reinhängen und im worst case den Bereich um das “Industriedenkmal” erweitern. Am besten nicht an die große Glocke hängen und einfach machen. Aber das Bauamt, die Bauleitplanung (und evtl. Nachbarn) können einem ja schon ganz schön blöd kommen … Insbesondere, wenn die diesen Blog lesen sollten …

    Viel Erfolg !

    M.

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