Turmstation Kunigunde

Zeitreise in die Jahre 1931 und 1963

Ich liebe dieses Foto!

Nach dem “Wer hat alte Turmstation-Fotos?”-Aufruf in dem Artikel des General-Anzeigers vom 31. Januar 2018 hat eine GA-Leserin im Fotoalbum ihrer Großeltern dieses historische Foto von meiner Turmstation Kunigunde in Mehlem entdeckt. Es wurde nach dem Unwetter im August 1931 aufgenommen. Kunigunde war damals 18 Jahre jung! Ihren Anbau bekam sie erst 1958.

Ich habe mich wirklich sehr über dieses Foto gefreut: der kleine Turm ohne Anbau, der Drachenfels im Hintergrund – da geht mir das Herz auf! Schaue ich es einen Augenblick an, fühle ich mich schnell in das Jahr 1931 versetzt, fühle das ganze Hochwasser-Drama rund um den Mehlemer Bach mit. Dass das Bauordnungsamt der Stadt Bonn mich eindringlich vor den Hochwasserrisiken warnt, kann ich nach dem Lesen des Hochwasser-Artikels vom 17. August 2010 besser nachvollziehen.

Sehr gern würde ich der mir unbekannten Leserin gern persönlich danken. Liebe GA-Leserin, vielleicht lesen Sie das ja hier einmal: Ein großes Dankeschön an Sie für dieses wunderbare Foto!

Auch einem 79-jährigen Lannesdorfer möchte ich hiermit herzlich danken: Der GA-Leser war früher RWE-Monteur und schilderte der GA-Redaktion, dass er sich an einen nächtlichen Einsatz in der Turmstation in Mehlem im November 1963 besonders gut erinnern kann. Er arbeitete damals mit Kollegen im neuen Anbau der Turmstation, als sie im Radio die Nachricht hörten, dass John F. Kennedy erschossen wurde.
Das ist das gleiche Phänomen, wie dass sich meinereiner sehr genau daran erinnern kann, wo sie oder er am 16. August 1977, am 31. August 1997 oder am 11. September 2001 war (na, klickt’s?).

Hier geht es zu den Quellen dieser Zeitreise, dem GA-Artikel “Zukunft der Turmstation Kunigunde weiter offen” vom 8. Februar 2018: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/Zukunft-der-Turmstation-Kunigunde-weiter-offen-article3771033.html

Da lest ihr übrigens auch, wie die Sitzung des Unterausschusses Bauplanung am 7. Februar hinsichtlich Kunigunde verlief – Bettina Köhl hat das sehr gut auf den Punkt gebracht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.