Turmstation Kunigunde

Adieu, mein kleines Fahrradies.

“Ausschuss lehnt Umbau von “Kunigunde” in Mehlem ab” titelte der General-Anzeiger am 16. März 2018.

Diese Nachricht wollte ich in den vergangenen beiden Wochen erst einmal sacken lassen. Denn ganz konkret heißt das: Den Plänen für mein “Fahrradies” (so der letzte Arbeitstitel) werde ich wohl damit vorerst Adieu sagen.

Sehr schade!

Doch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Neues bauen: Ich werde eine andere Lösung finden!

P.S. Hier noch einmal das Zitat von Sigrun Scharf aus der Sitzung vom 14. März: „Es kann nicht sein, dass ein Versorgungsträger seine Sachen verscherbelt und damit fein aus der Verantwortung raus ist. Dafür muss die Stadt dann nicht einstehen.“
Dazu möchte ich ergänzen bzw. richtigstellen:
Die Energieversorger wollen ausgediente Turmstationen bzw. Trafotürme grundsätzlich lieber abreißen (und tun es auch weiterhin zuhauf!) statt sie zu “verscherbeln”. Doch mittlerweile gibt es deutschlandweit viele Menschen, die händeringend einen leerstehenden Turm suchen und nachnutzen möchten – häufig als Artenschutzturm, gelegentlich auch für die Wohnnutzung. Die TurmschützerInnen wollen diese Denkmäler aus der Zeit der Elektrifizierung vor dem Abriss retten und als Industriedenkmal erhalten – so viel in aller Kürze zum Hintergrund.
Zudem erwartet wirklich auch niemand, dass die Stadt für irgendetwas “einstehen muss”. Das Risiko für mögliche Hochwasser-Folgen nach einem Umbau liegt ganz allein auf den Schultern von mir.

P.P.S. Ein Dankeschön an Bettina Köhl vom Bonner General Anzeiger für den Beitrag!

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