Es geht voran: Kunigundes Bauantrag und Digitales Bonn.

Auf diesen Tag hatte ich lange gewartet: Am 23. Oktober 2017 habe ich endlich den Bauantrag zur “Nutzungsänderung einer Trafo-/Turmstation” ins Bauordnungsamt der Stadt Bonn tragen dürfen – ein großes Dankeschön dafür an die Architekten Schulte-Stracke. Es war mir wichtig, diesen Behördengang “offline” zu erledigen – so ein Amt sieht man ja nicht alle Tage:

Im 4.OG des Stadthauses: Das Bauordnungsamt der Bundesstadt Bonn.

Gerade weil es den ein oder anderen Fallstrick bei der Baugenehmigung geben könnte, ist meinem Architekten Boris und mir der persönliche Kontakt zu den Verantwortlichen so wichtig. So gab ich den Stapel Papiere mit Baubeschreibung, Lageplan, Wohnflächenberechnung* und Bauzeichnungen  persönlich bei der für Kunigunde zuständigen Sachbearbeiterin ab – und bekam auch direkt einen ordentlichen Posteingangsstempel!

Behördenbusiness as usual.
Was mich dann wirklich überraschte, war ein Schreiben wenige Tage später: Darin wurde mir der Eingang des Bauantrags bestätigt. In dem Schreiben wurde ich zugleich auf ein echt gutes – und gut funktionierendes! – Angebot hingewiesen, das im Rahmen der eGovernment-Initiative “Digitales Bonn” eingeführt wurde: das Bauamt-Online.
Mittels Antragsnummer und PIN habe ich hier als Bauherrin/Baufrau die Möglichkeit, mich über den aktuellen Stand der Bearbeitung zu erkundigen. So ist der Stand heute:
Es geht also voran: sowohl ganz bürgernah beim Projekt “Digitales Bonn” als auch  beim Behördendurchlauf von Kunigundes Bauantrag. Und 2018 steht hoffentlich nichts mehr im Wege für die Sanierung bzw. das Upcycling von Kunigunde! Hier könnt ihr euch nochmal die fantastischen Entwürfe ansehen: von außen und von innen.


* Apropos Wohnflächenberechnung: Kunigunde wird nach den jetzigen Plänen eine Wohnfläche von insgesamt 58,17 qm haben. Knaller, oder?